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Pluto - sATURN - kONJUNKTION 2020

 

Das Leben wird von Zyklen gestaltet, wie dem Ein - und Ausatmen des Menschen als auch dem Kosmos. Ohne diesem Rhythmus wäre kein Leben möglich. Das Weibliche wechselt sich ab mit dem Männlichen. Das Aktive und das Passive entspringen der Einheit und sind in ihrer Wirkkraft gleichwertig. 

So weit dies verständlich und nachvollziehbar ist, gibt es aber darüber hinaus Zyklen, die sich unserer bewussten, schnellebigen Wahrnehmung entziehen.

Oftmals ist es daher erforderlich, sich Zeit zu nehmen und inne zu halten, um die im Inneren auftauchenden Strömungen

zu erkennen, ihnen einen Namen zu geben und sie in unsere Lebenschronik einzuordnen.

Auch wenn dies manchmal und gerade dann, besonders anstrengend und herausfordernd ist, weil diese Themen unangenehm sind.

Es sind immer nur Erinnerungen, wie auch jene schönen, freudvollen aus glücklichen Lebenstagen, die wir nur allzugerne in uns auf- und annehmen.

Doch die unschönen und unangenehmen, die auch teilweise überraschend daher kommen, weil wir sie damals in der Entstehung verdrängt haben, machen uns die meisten Probleme im Leben, weswegen wir sie immer wieder gerne, zur Seite schieben, auch im Wissen darum, dass sie irgendwann, und dann verstärkt wieder in unser Leben und unser Bewutsstsein treten werden.

Nebenbei bemerkt ist das Annehmen und das Innehalten ein Akt des Weiblichen in uns, der den erforderlichen Ausgleich herstellt.

Wer also den Mut hat, dieses Weibliche in sich zu aktivieren, hat hier die Möglichkeit, Orientierungshilfe im laufenden Prozess der Menschwerdung zu finden.

Denn wieder einmal beschert uns das Universum einen hochkarätigen Zyklus, der von den beiden Planeten PLUTO und SATURN gestaltet wird.

 

Wenn sich zwei Planeten im Umlauf um die Sonne direkt begegnen, nennt man das in der Astrologie eine Konjunktion. Dabei bewegt sich immer der Schnellere, (weil näher zur Sonne) auf den Langsameren zu, bis sie quasi nebeneinander stehen.

Natürlich geschieht das nicht wirklich so, denn dann gäbe es ja eine Kollision. Genauer betrachtet stehen die beiden Planeten dann in einer Linie zur Sonne, mit genügend Abstand dazwischen, da sie ja in unterschiedlicher Entfernung zu dieser stehen. 

Eine Konjunktion weist einen bestimmten Zeitraum auf, in der diese wirksam ist, sowie einen exakten Zeitpunkt, in dem die beiden Planeten eben dann in einer Linie stehen.

Vergleichsweise ist das wie mit Sonne und Mond. Wenn Neumond ist, dann steht die Erde, der Mond und die Sonne in einer Linie. In dieser Reihenfolge. Dann ist eine Sonne-Mond-Konjunktion. (Nebeneinander)

Während bei Vollmond, die  Sonne, die Erde und der Mond in einer Linie stehen. Dann ist eine Sonne-Mond-Opposition.(Gegenüber)

 

Neumonde singanlisieren immer einen Neubeginn und Vollmonde zeigen Ergebnisse. Obwohl natürlich vor einem Neubeginn immer erst auch etwas Altes zu Ende geht.

 

Demzufolge ist auch eine Konjunktion, sowie die von Pluto und Saturn ein Neubeginn. Was aber auch hier wiederum bedeutet, dass etwas Altes zu Ende geht, bevor etwas Neues geboren werden kann.

Im Sonne-Mond Zyklus können wir diese Dynamik leicht beobachten, weil sie sich zweimal im Monat wiederholt.

 

Der Pluto-Saturn Zyklus weist einen längeren Zeitraum auf,  diesmal etwa 37 Jahre, dessen Thematik im Laufe der Zeit verloren geht.

Doch speziel zum Ende eines Zyklus kommen diese Themen dann wieder sehr deutlich ins Bewusstsein, meist ohne dass wir die Ursachen und Zusammenhänge erkennen können.

Doch um so mehr der Zeitpunkt der exakten Konjunktion näher rückt, haben wir Gelegenheit dazu, das oder die Themen die sich jetzt aus dem Unbewussten zeigen, in ihre Entstehungsgeschichte zuzuordnen. Speziell dann, wenn man weiß, wann dieser Zyklus begonnen hat.

Natürlich kann man das dann immer weiter zurück verfolgen, wenn man Lust auf Endlosanalysen hat.

Doch für die aktuelle Saturn-Pluto Konjunktion, die sich um den 12.Jänner 2020 herum ereignen wird, und schon seit Anfang des Jahres 2019 ihre Aktualität ankündigte, ist es interessant darauf hinzuweisen, dass sich die alte Konjunktion im November 1982 im Zeichen der Waage ereignet hat. Und die aktuelle im Zeichen Steinbock stattfinden wird.

Wer sich also die aktuellen Themen mit Mut und Ehrlichkeit,(denn dabei handelt es sich um dunkle Aspekte unserer menschlichen Psyche) ins Bewusstsein holt, wird vielleicht in Rückerinnerung an die Zeit im November 1982 synchron dazu passende Ereignisse vorfinden, die möglicherweise damals, ins Unterbewusstsein abgerutscht sind und dort traumatisch brodelnd, über den langen Zeitraum bis in die Jetztzeit herein, immer wieder sabotierend mitgestaltend, das Leben beeinträchtigend erschwert haben.

 

Doch mit der aufkommenden Konjunktion, die immer mehr zu einer ehrlichen Erkenntnis aufruft, da sie ja im kristallklaren, und verantwortungsbewussten Steinbock stattfindet, können diese Dämonen aus ihrem Gefängnis befreit werden und mit einer großen Portion Liebe, in der Vergebung und Mitgefühl selbstverständlich enthalten sind, in leichte engelsflügelgleiche Wesen verwandelt werden, so dass der leidhafte Druck aus der Seele weichen kann.

 

Saturn und Pluto in ihrer geballten Kombination, verweisen oftmals auf gewaltsame Trennungen und Machtkämpfe. Da die alte Konjunktion im Zeichen Waage stattfand, werden damals auch viele leidvolle Beziehungsthemen stattgefunden haben, woraus sich Verletzungen ins Unterbewusstsein geflüchtet haben.

Negativität im Sinne von Neid, Eifersucht, Hass, Ablehnung und andere ungewünschte Aspekten, sind meist immer dann entstanden, wenn man selbst verletzt wurde.

Sie gehören mit zur Polarität von gut und böse und dienen dazu, das Potential der Liebesfähigkeit in sich zu entwickeln.

 

Die kommende Konstellation von Pluto und Saturn, die sich ja im Steinbock befindet, kann zu einer Bewusstseinsbildung beitragen und Verantwortung für seine eigene Verletzlichkeit zu übernehmen, was aber wiederum damit verbunden ist, nicht dies als Grund zu nehmen, weiter andere oder sich selbst zu verletzen, sondern vielmehr in eine demutsvolle Haltung münden könnte, Vergebung zu kultivieren. Auch wenn dies ein schwieriger Prozess ist, ist er doch unumgänglich.

 

Für diejenigen die ihr Horoskop kennen ist es vielleicht zusätzlich hilfreich zu sehen, in welches Haus(in welchem Lebensbereich) diese Konstellation fällt, oder aber auch, welche Planeten vielleicht von dieser Konstellation aspektiert werden.

 

Sollte sich dieser Bewusstwerdungsprozess diesbezüglich erfolgreich gestalten, im Sinne von Aufarbeitung und Erlösung von widrigen Altlasten, kann zugleich gejubelt werden, denn damit wird auch ein neuer Same für den beginnenden Zyklus gesät.

Ob diese Konstellation im Inneren erlebt und geschaut, oder über die äußere Bühne gestaltet wird, wird sich zeigen, möglicherweise ein sowohl als auch.

 

 

 

Im Besonderen natürlich wird die Weltbühne des kollektiven und planetaren Geschehens, besonders ihre dunklen Schattenaspekte, die ja schon einige Zeit eskalierend die täglichen Berichterstattungen der Medien füllen, die Schreckgespenste der Menschheit in den Focus rücken.

Wo immer sich aber Homo Sapiens versucht sieht, mit dem Finger auf Übeltäter zu zeigen, sei an den weißen Spruch erinnert, der da lautet  „……der werfe den ersten Stein“.

 

Jeder dunkle Aspekt im eigenen Bewussstsein, der erkannt und transformiert wurde, entlastet das Kollektive Feld und kann bei entsprechender, einfließender Liebesqualität, die Liebesfähigkeit jedes einzelnen Menschen anheben.

Hingabe und Annehmen ist der Schlüssel zur Transformation.

Möge sie gelingen.

Das wünscht Euch

Raphael Transformations- und Heilungsarbeit 

 

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22.September 2019

email: ra.sonnenlicht@yahoo.at 

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