Namensgebung


Die Namensgebung der neu entdeckten Himmelskörper wird von der Internationalen astronomischen Union ( IAU ) nach traditioneller Weise vorgenommen. So erhalten diese vorerst eine Nummer oder den Namen des Entdeckers und nach Bestätigung anderer Astronomen erhalten sie meist einen Namen aus der griechischen Mythologie. In jüngster Zeit auch aus Mythologien anderer Kulturen.

Diese Namensgebung geschieht aber nicht zeremoniell wie eine Taufe, trotzdem hat dies aber eine Wirkung und somit auch eine Bedeutung.

Bei der Entdeckung des Planeten Uranus, die zeitgleich mit der französischen Revolution erfolgte, erhielt dieser die Überbegriffe - Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit - die seit damals auch zumindest oberflächlich, von dem Planet Uranus repräsentiert werden.

 

Bei dem neuentdeckten Asteroiden Eris zum Beispiel, gab es gerade einen Streit der Astronomen, der zur Aberkennung de Planetenstatus von Pluto führte, der seither nur mehr ein Planetoid ist. Eris war die Göttin die den goldenen Zankapfel warf.

 

8.Juli 2019